„Ich habe ja noch eine Menge Zeit!“ – Das kommt mir jedes Semester wieder in den Sinn, wenn ich an die nächste Prüfung denke. Was daraufhin passiert, ist ärgerlich und frustrierend: Ich schiebe das Lernen immer weiter auf und verspüre kurz vor der Prüfung extremen Zeitdruck. Hätte ich doch nur früher mit dem Lernen angefangen! Geht es dir ähnlich? Ich habe das Wundermittel gegen Prokrastination: Tipps die schnell umsetzbar sind und mit deren Hilfe du gut vorbereitet in die Prüfung gehst!

Prokrastination Tipps, die wirken:

1. Tipp: „Ich verzeihe mir!“ – Selbstvergebung steigert Motivation

Du musst dir das Prokrastinieren verzeihen! Nur wenn du dir die Prokrastination vergeben kannst, startest du wieder voll durch und hältst deine Vorhaben ein. Vermutlich liest du diesen Artikel, weil du das Lernen bereits aufgeschoben hast und du dich bei dem Gedankenunwohl fühlst, die Prokrastination nicht bald zu beenden. Du fühlst dich schuldig und bereust das Aufschieben? Perfekt! Dann hast du nämlich schon die ersten beiden Schritte zur Besserung getan. Du hast erkannt, dass du gegen deine eigenen Prinzipien verstößt, wenn du prokrastinierst und hast akzeptiert, dass du dafür verantwortlich bist. Wenn du diese beiden Dinge erkannt hast, kannst du den letzten Schritt gehen: dir selbst vergeben. Du musst Gefühle der Reue und Schuld überwinden und dein bisheriges Verhalten akzeptieren. Warum ist Selbstvergebung so wichtig? Doppelt hält besser! Selbstvergebung führt gleich auf zwei Wegen zu besserem Lernverhalten: Deine negativen Gefühle in Bezug aufs Lernen lassen nach. Diese negativen Gefühle hast du vermutlich nicht nur mit dem Lernen, sondern auch mit dem Lernstoff assoziiert. Wenn du jetzt in einer besseren Gefühlslage bist, wirst du den Lernstoff nicht mehr als unangenehm empfinden und ihm folglich positiver gesinnt sein. Das wiederum hat zur Folge, dass du ihn nicht vermeidest! Außerdem führt Selbstvergebung dazu, dass du dich eher verpflichtet fühlst, dein Verhalten in der Zukunft zu ändern. Durch Selbstvergebung steigerst du also ganz einfach deine Motivation zu lernen!

2. Tipp: Eigene Deadlines setzen ‒ Endlich Ziele erreichen!

Das größte Problem ist die zeitliche Distanz zur Prüfung oder zum Abgabetermin der Hausarbeit. Die Deadline liegt in weiter Ferne, sodass bei uns nicht genügend Zeitdruck entsteht, um gleich anzufangen. Wir unterschätzen die verbleibende Zeit und überschätzen unsere Fähigkeiten. Der Termin ist in unserem Gehirn nur als bedeutungslose Zahl eingespeichert. Der zeitliche Rahmen, den der Prüfungstermin festlegt, ist für uns viel zu abstrakt. Wenn wir für eine Aufgabe kein großes Interesse aufbringen und sie zudem noch kein sofortiges Handeln erzwingt – dann schieben wir sie auf! Doch muss das sein? Natürlich nicht! Der Trick ist genauso simpel wie wirksam: Wir müssen die zeitliche Distanz künstlich verringern. Dafür gibt es eine Methode, die sich in zahlreichen Studien als wirksam erwiesen hat. Wir müssen uns eigene Deadlines setzen! Anstatt einer Deadline für das Gesamtresultat, solltest du mehrere kleine Deadlines festlegen. Aus einer schwammigen Zielsetzung schaffst du so konkrete und realisierbare Zwischenziele. Diese lassen sich leichter verfolgen und führen letztlich dazu, dass du deine Deadline mühelos einhältst. Außerdem benötigst du zum Erreichen der einzelnen Ziele weniger Zeit, weswegen du schneller Erfolgserlebnisse verzeichnest und motivierter am nächsten Ziel arbeitest.

Der „Deadline-Sprint“-Hack:

   Mache aus dem langatmigen Lernmarathon mehrere kurze Lernsprints!  

  1. Schreibe deine Deadline auf und berechne, wie viel Zeit dir bis zur Deadline bleibt. (Am besten du gibst Wochen an.
  2. Unterteile die verbleibende Zeit in mehrere gleich große Einheiten. (Eine Einheit kann zum Beispiel aus 5 oder 7 Tagen bestehen.)
  3. Das Ende jeder Einheit stellt eine Deadline dar. Schreibe dir das Datum und was bis dahin erledigt sein muss, auf.
  4. Schreibe ganz explizit in Stichpunkten auf, was du machen musst, um die Deadline einzuhalten.
  5. Belohne dich, sobald du deine Deadline erfolgreich eingehalten hast. (Beispielsweise mit Sport, Süßigkeiten oder deinem Hobby.)
So einfach kann es gehen! Teile dir gleich jetzt deine Zeit ein und lege die neuen Deadlines fest. Sobald du das geschafft hast, steht dem Lernen nichts mehr im Weg. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Emilie

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