Von A wie AStA bis Z wie Zulassungsverfahren

– das Studium bringt eine Menge Begriffe und Abkürzungen mit sich, die nicht alle selbsterklärend sind. Dieser Artikel gibt dir den Durchblick, so dass du bald fließend Unideutsch sprichst. Denn hier findest du die wichtigsten Begriffe kurz und knapp in einem Glossar fürs Studium erläutert.

Einfachheitshalber sind die Wörter alphabetisch sortiert. So hast du ein ABC fürs Studium, das du sowohl als Wörterbuch als auch zum Schmökern verwenden kannst. Falls du spezifische Wörter suchst, findest du sie also schnell! In Klammern hinter dem Wort findest du die Rubrik, in das das Wort einzuordnen ist. Die Rubriken lauten: Hochschulpolitik, Bewerbung, Unistruktur und Unialltag. Viel Spaß mit diesem Wörterbuch – Studium ahoi!

AStA (Hochschulpolitik)

AStA ist das Kürzel für „Allgemeiner Studierendenausschuss“. Dieser Ausschuss ist Teil der studentischen Selbstverwaltung und ein exekutives Organ. Kurz gesagt: Der AStA stellt die studentische Regierung dar und vertritt somit die gesamte Studierendenschaft. Der AStA setzt sich aus mehreren studentischen Referenten sowie einem Vorstand zusammen. Gemeinsam vertreten sie die Interessen der Studierendenschaft, indem sie Informationen bereitstellen, vermitteln, beraten und sich an hochschulpolitischen Entscheidungen beteiligen. Der AStA wird meist durch das Studierendenparlament gewählt.

Audimax (Unialltag)

Kurzform des „Auditorium maximum“. Wie der Name schon erahnen lässt, ist es der größte und meist auch repräsentativste Hörsaal einer Universität. Hier können die meisten Studierenden Platz nehmen. Im Audimax werden daher die Großveranstaltungen abgehalten. 

Auslandssemester (Unistruktur)

Die Semester, die du an einer Universität oder Fachhochschule im Ausland verbringst. Die dort absolvierten Vorlesungen, Seminare etc. werden dir (zumindest größtenteils) für dein Studium angerechnet. Auslandssemester sind eine tolle Möglichkeit, um dich fachbezogen mal anders weiterzubilden, neue Leute kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Auswahlverfahren (Bewerbung)

Mithilfe des Auswahlverfahrens entscheiden die Universitäten, wer für einen Studiengang zugelassen wird. Ist ein Studiengang nicht zulassungsbeschränkt, werden alle Bewerber angenommen und das Auswahlverfahren entfällt. Für die zulassungsbeschränkten Studiengänge hingegen werden Kriterien festgelegt, die für eine Zulassung erfüllt sein müssen. Was im Rahmen des Auswahlverfahrens als Kriterium erfüllt sein muss, ist für jede Uni und für jeden Studiengang verschieden. Die gängigsten Kriterien sind: deine Abiturnote, die Anzahl der Wartesemester, deine Motivation und deine Eignung. Während bei manchen Studiengängen also deine schulische Leistung entscheidend ist, führen andere eine Eignungsfeststellung durch.

Bachelor (Unistruktur)

Der Bachelor ist eine dubiose Fernsehshow auf RTL, aber eben auch die Bezeichnung für den ersten berufsqualifizierenden Abschluss und damit den niedrigsten akademischen Grad. Den Bachelor hast du meist nach drei oder vier Jahren in der Tasche, nachdem du deinen Bachelorstudiengang mit dem Einreichen deiner Bachelorarbeit abgeschlossen hast. Der Bachelor ist ein europaweit einheitlicher und weltweit anerkannter Abschluss.

BAföG (Finanzen)

Kurz für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Dank dieses Gesetzes können Studierende eine finanzielle Unterstützung des Staates erhalten, wenn sie Schwierigkeiten haben, die Kosten für das Studium und den Lebensunterhalt aufzubringen. Das BAföG, welches individuell berechnet wird, wird monatlich ausgezahlt solange man sich in der Regelstudienzeit befindet. Nach Abschluss des Studiums muss die Hälfte der Förderungssumme, maximal jedoch 10.000 Euro, zurückgezahlt werden.

Bib (Unialltag)

Die Bib (auch Bibo oder UB) ist während des Studiums dein zweites Zuhause. Hier findest du alle wichtigen Bücher sowie einen ruhigen und gut ausgestatteten Platz zum Lernen. Die Bib eignet sich, um konzentriert an den Hausarbeiten zu schreiben, hochschulinterne Software an den Computern zu nutzen oder Schulungen zu absolvieren. Ach, nicht zu vergessen: hier hast du immer WLAN!

Campus (Unialltag)

Der Campus ist nichts weiter als das Hochschulgelände. Hier befinden sich alle Gebäude, die der Uni zugehörig sind. In manchen Städten ist der Campus sehr weitläufig und zerstückelt, während es in anderen Städten nur einen kleinen übersichtlichen Campus gibt.

c.t. (Unialltag)

Kürzel für „cum tempore“, was sich aus dem lateinischen in „mit Zeit“ übersetzt. Wird an eine Uhrzeit das Kürzel c.t. angehängt, so beginnen die Veranstaltungen eine viertel Stunde später. Liest du also 10:00 c.t., beginnt deine Vorlesung tatsächlich erst 10:15 Uhr. Diese zeitliche Verzögerung wird auch „akademisches Viertel“ genannt. Wenn pünktlich zur genannten Uhrzeit begonnen werden soll, wird die Abkürzung s.t. (für „sine tempore“) verwendet.

Dekan (Hochschulpolitik)

Leiter einer Fakultät oder eines Fachbereiches. 

Diplom (Unistruktur)v

Der Abschluss eines Diplomstudiengangs und für viele Jahre der gängigste Abschluss an einer Hochschule. Im Rahmen des Diplomstudiums wird ein Grundstudium von zwei Jahren absolviert, welches mit dem Vordiplom endet. Dann beginnt das Hauptstudium mit weiterführenden praktischen Teilen und Vorlesungen. Diplomstudiengänge gehen immer mehr zurück und werden durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt. Besonders in technischen Berufsfeldern ist das Diplom dennoch hoch angesehen.

Dissertation (Unistruktur)

Fachbegriff für die Doktorarbeit. Durch diese wissenschaftliche Arbeit erhältst du deinen Doktortitel und erhältst somit das Recht zu promovieren. Die Benotung hierfür reicht von „summa cum laude“, was so viel bedeutet wie „mit höchstem Lob“ bis „insufficienter“ oder „non probatum“, also „nicht bestanden“.

ECTS (Unistruktur)

Abkürzung für „European Credit Transfer System“. Die ECTS werden meist als Leistungspunkte (LP) bezeichnet. Mithilfe des Leistungspunktesystems kannst du einschätzen, wie groß deine Arbeitslast für die Module und Veranstaltungen ist, also wie viel zeitlichen Aufwand du aufbringen musst. Ein Leistungspunkt ist dabei die kleinste Maßeinheit und bedeutet einen Aufwand von circa 25 bis 30 Arbeitsstunden.ECTS (Unistruktur)

Exmatrikulation (Unistruktur)

Eine Exmatrikulation ist der Fachausdruck für die Abmeldung von der Hochschule. Du wirst exmatrikuliert, sobald du dein Studium beendet hast. Eine Exmatrikulation kann erfolgen, wenn du erforderliche Prüfungsleistungen nicht erzielt hast, nicht rechtzeitig den Rückmeldebeitrag überwiesen hast, gegen hochschulspezifische Regeln verstoßen oder eben erfolgreich dein Studium absolviert hast.

Fachschaft/Fachschaftsrat (Hochschulpolitik)

Vertretung eines Studiengangs oder einer Fachrichtung durch einzelne Studierende. Die Fachschaft ist sowas wie die Schülervertretung oder die Gruppe aus Klassensprechern. Die Fachschaft setzt sich aus gewählten und motivierten Studierenden deines Faches zusammen, die deine Interessen vertreten und beratend zur Seite stehen. Sie bringen deinen Fachbereich voran, geben gern mal Tipps zu den Prüfungen und Prüfern, organisieren Veranstaltungen, die zu deinem Studiengang passen und führen dich im Rahmen der Erstiwoche in dein Studium ein.

Fakultät (Hochschulpolitik)

Eine Gruppe von Wissenschaften bzw. ein Fachbereich der Uni. Jede Fakultät wird durch einen Dekan vertreten. Die gängigsten Fakultäten an großen Universitäten und Fachhochschulen lauten: Theologische Fakultät, Philosophische Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät sowie die Medizinische Fakultät.

Hiwi (Unialltag)

Kurzform von „Hilfswissenschaftler“ bzw. „wissenschaftliche Hilfskraft“. Eine weitere Bezeichnung ist SHK (studentische Hilfskraft). Hiwis sind Angestellte der Hochschule und meist selbst noch Studierende. Sie arbeiten größtenteils in ihrem eigenen Fachbereich. Je nach Hiwi-Stelle erbringen sie unterschiedliche wissenschaftliche Dienstleistungen. Sie sind meist einem Betreuer zugeordnet und führen sowohl eigenständige Forschungsarbeit als auch Verwaltungstätigkeiten durch. Der Verdienst ist standardisiert für alle, wobei gilt: Je höher der Abschluss, desto höher der Hiwi-Gehalt. Ein Hiwi-Job ist super, um sich nebenbei etwas dazu zu verdienen und erstmalig im passenden Berufsfeld zu arbeiten.

Hörsaal (Unialltag)

Ein großer, bestuhlter Raum mit Schreibunterlagen, in dem Vorlesungen gehalten werden.

Immatrikulation (Bewerbung)

Aufnahme einer Person als Mitglied der Universität und somit als Studierende. Im Rahmen der Immatrikulation müssen meist einige Formulare ausgefüllt und Gelder überwiesen werden. Ausführliche Information zu der hochschulspezifischen Immatrikulation erhältst du auf der Homepage der Uni.

Kolloquium (Unialltag)

Ein wissenschaftliches Gespräch oder eine Diskussion. Im Gegensatz zum Seminar ist dieses meist weniger strukturiert und einseitig gestaltet. Der freie Austausch von Wissen soll hierbei erfolgen. Meist werden neue Forschungsergebnisse berichtet.

Master (Unistruktur)

Abschluss eines Masterstudienganges, also eines weiterführenden Studiums. Die Voraussetzung für die Annahme zu einem Masterstudiengang ist der Bachelorabschluss. In zwei bis vier Semestern werden Themen weiter vertieft und dadurch ein höherer akademischer Grad erreicht. Der Masterabschluss entspricht dem früheren Diplomabschluss und ist international hoch angesehen.

Matrikelnummer (Unistruktur)

Die Identifikationsnummer der Studierenden. Wenn du dich immatrikulierst erhältst du eine Nummer, die du erst wieder abgibst wenn du die Uni verlässt. Da es bei so vielen Studierenden schon mal vorkommen kann, dass du einen Namensvetter hast, ist die Matrikelnummer sehr wichtig, um dich eindeutig zu identifizieren. Deine Matrikelnummer gibst du bei vielen Verwaltungsvorgängen an. Die Matrikelnummer steht auch auf deinem Studierendenausweis. 

Mensa (Unialltag)

Die Mensa ist sowas wie ein hochschuleigenes Restaurant. Die große Cafeteria wird vom Studierendenwerk bereitgestellt und ermöglicht einer großen Menge an Studierenden preiswert Mittag (und manchmal auch Abendbrot) zu essen. Neben Klassikern wie Jägerschnitzel, Hühnerfrikassee und Nudeln mit Gulasch bieten die Mensen meist auch vegetarische, vegane und Bio-Speisen an. Auch Kaffee, Süßes und was Kleines für Zwischendurch bekommst du in der Mensa oder im angegliederten Café. Da die Mensa auf dem Campus liegt, kannst du hier optimal zwischen zwei Vorlesungen Energie tanken. In der Mensa zu essen hat übrigens nicht nur etwas mit der Nahrungsaufnahme sondern auch mit sozialem Kontakt zu tun. Ich kenne viele, die das Essen zwar nicht sonderlich genießen, dafür aber die Gesellschaft ihrer Kommilitonen umso mehr.

Module (Unistruktur)

Ein Modul ist eine Art Studienbaustein, also ein Oberthema im Studium das durch mehrere Vorlesungen und Seminare abgedeckt wird. Ein Modul erstreckt sich über ein oder zwei Semester und schließt mit einer Prüfungsleistung ab. Die Module sind so gestaltet, dass sie aufeinander aufbauen. Manche Module kannst du erst belegen, wenn du bereits andere Module absolviert hast. Da jedes Modul im Durschnitt durch eine Vorlesung und zwei Seminare abgedeckt werden, durchläufst du während des Semesters mehrere Module gleichzeitig.

Nachrückverfahren (Bewerbung)

Wenn nach dem ersten Auswahlverfahren noch freie Studienplätze zu vergeben sind, folgt ein Nachrückverfahren. Falls also doch noch Personen abspringen, die ursprünglich den Studienplatz angenommen hatten, bekommt der Nächste auf der Rangliste den Platz angeboten. Er rückt also nach. Bestehen nach dem Nachrückverfahren immer noch Restplätze wird meist ein Losverfahren durchgeführt, bei dem eine Zufallsziehung unter den restlichen Bewerbern entscheidet, wer zugelassen wird.

NC (Bewerbung)

Abkürzung für „Numerus Clausus“. Für manche Studiengänge ist die Studierendenzahl stark begrenzt. Besonders für sehr beliebte Studiengänge gibt es dann einen hohen NC, also eine starke Begrenzung der Plätze. Der NC bezieht sich auf die Abiturnote. Entgegen manchen Behauptungen ist der NC jedoch nicht von der Uni festgelegt, sondern ergibt sich jedes Jahr aufs Neue. Der NC ist nämlich der Abiturschnitt der letzten Person die in dem bestimmten Jahr für den bestimmten Studiengang zugelassen wurde. Daher bewirbst du dich immer ohne den diesjährigen NC zu kennen. Dennoch kannst du dir die NCs der letzen Jahre ansehen, denn sie ermöglichen eine gute Prognose. Du solltest dich immer bewerben, auch wenn du annimmst dein Schnitt sei zu schlecht. Es wäre möglich dass sich dieses Jahr einfach ein niedrigerer NC entsteht!

OPAC (Unialltag)

Kurz für „Online Public Access Catalogue”. Der OPAC ist ein Bibliothekskatalog. Durch deinen Uniaccount hast du über den OPAC Zugang zu vielen Datenbanken und somit zu Publikationen, die dir das wissenschaftliche Arbeiten ermöglichen. Oftmals bieten die Universitätsbibliotheken auch Schulungen zur OPAC-Nutzung an.

Promotion (Unistruktur)

Als Promotion wird die Verleihung eines Doktortitels durch die Hochschule oder Uni bezeichnet. Promovierende müssen hierfür im Rahmen ihrer Doktorarbeit beweisen, dass sie eigenständig wissenschaftlich forschen können. Ist ihnen das gelungen haben sie einen höheren akademischen Grad erreicht, und dürfen ihren Namen mit dem Kürzel „Dr.“ schmücken.

Prüfungsordnung (Unistruktur)

In der Prüfungsordnung sind alle Gesetzmäßigkeiten zu den Leistungen, die du im Rahmen deines Studiums erbringen musst, aufgeführt. Hier erfährst du, wann und wie welches Themengebiet geprüft wird. Die Prüfungsordnung orientiert sich an dem modularen Studienaufbau und deiner Studienordnung.

Regelstudienzeit (Unistruktur)

Planmäßige Semesterzahl die zum Absolvieren eines Studienganges laut Modulplan notwendig bzw. vorgesehen ist. Für die meisten Bachelorstudiengänge beträgt die Regelstudienzahl sechs und für die meisten Masterstudiengänge vier Semester. Es kann jedoch Abweichungen geben. Sowohl Unter- als auch Überschreitungen der Regelstudienzeit sind möglich und gar nicht mal so unwahrscheinlich. Die Regelstudienzeit ist nur ein Richtwert und nicht die durchschnittliche Studiendauer! Manche Veranstaltungen werden nur alle zwei Semester angeboten, Prüfungen müssen wiederholt werden oder du arbeitest nebenbei– es gibt viele (gute!) Gründe für das Verlängern der Studienzeit. 

Rückmeldung (Unistruktur)

Einmal Student – immer Student? Nope! Du musst dich jedes Semester „rückmelden“, also Bescheid geben, dass du weiterhin studierst, um deinen Studierendenstatus nicht zu verlieren. Hierfür überweist du meist den Semesterbeitrag und gibst dabei deine Matrikelnummer an. Besonders wichtig: Zur Rückmeldung musst du bestimmte Fristen und Termine einhalten! Informiere dich daher rechtzeitig wie und bis wann du dich rückmelden musst.

Semester (Unistruktur)

Ein Studienhalbjahr und die gängigste Zeiteinteilung im Studium. In der Schule warst du in einer Klassenstufe, im Studium bist du in einem bestimmten Semester. Ein Studienjahr wird in den meisten Studiengängen in ein Wintersemester (Oktober bis März) und ein Sommersemester (April bis September) unterteilt, wobei die meisten Studiengänge im Wintersemester starten. Erstsemester, also Studierende im ersten Semester, werden als Erstis bezeichnet.

Seminar (Unialltag)

Eine Lehrveranstaltung, die meist kleiner und interaktiver ist als eine Vorlesung. Oftmals werden Vorträge von den Teilnehmenden vorbereitet und gehalten. Der Wissensaustausch ist weniger einseitig im Vergleich zur Vorlesung.

Staatsexamen (Unistruktur)

Studienabschluss von Studiengängen die zum Erlernen eines staatlich regulierten Berufs geeignet sind. In folgenden Studiengängen wird ein Staatsexamen (Stex) abgelegt: Lehramt, Medizin und verwandte Studiengänge, Pharmazie sowie der Rechtswissenschaft. Die Regelstudienzeit liegt zwischen sieben und zwölf Semestern. Oftmals wird ein erstes Staatsexamen abgelegt woraufhin praktische Erfahrungen gesammelt und im Anschluss ein zweites Staatsexamen abgelegt wird.

Studienbeitrag (Unistruktur)

Jedes Semester muss ein Semesterbeitrag an die Uni überwiesen werden. Diese Geldsumme setzt sich aus unterschiedlichen Beiträgen zusammen. Fast immer dient ein Teil der finanziellen Unterstützung des AStA und dem Bezahlen eines Semestertickets für den öffentlichen Nahverkehr. Außerdem fallen meist Verwaltungsgebühren an.

Studienberatung (Hochschulpolitik)

Zur Studienberatung gehören alle Maßnahmen zur Beratung von Studierenden, ganz egal ob es sich um Probleme im Studium oder im privaten Bereich handelt. Meist wird die Studienberatung nochmals in zentrale-, fachgebundene und psychische Beratungsstellenunterteilt.

Studierendenausweis (Unialltag)

Deine Eintrittskarte ins Studentenleben. Mithilfe dieses Personaldokuments kannst du dich überall als Student ausweisen, bekommst Vergünstigungen und Zugangsrechte.

Studierendenparlament/ StuPa (Hochschulpolitik)

Höchstes beschlussfassendes Organ der Studierendenschaft. Das StuPa wählt den AStA.

Studierendenwerk (Hochschulpolitik)

Gesamtheit von Einrichtungen die dein studentisches Leben fördern. Das Studierendenwerk kümmert sich u.A um die Wohnheime, die Mensen, die Studienfinanzierung sowie die Studienberatung.

SWS (Unistruktur)

Abkürzung für „Semesterwochenstunden“. Die SWS geben an, wie viele Stunden in der Woche eine Lehrveranstaltung in Anspruch nimmt. Dabei beträgt eine Lehrstunde effektiv nur 45 Minuten. Bei vier SWS beträgt die tatsächliche Dauer also drei Zeitstunden.

Tutor (Unistruktur)

Tutoren sind Studierenden höheren Semesters oder wissenschaftliche Hilfskräfte, die Studienanfänger betreuen, schulen oder in der Erstiwoche zum Trinken animieren. Sie sind eine Art Buddy und Lehrer.

Übung (Unialltag)

Lehrveranstaltung, in der vermittelte Lerninhalte besprochen und anwendungsbezogene Aufgaben gelöst und ausgewertet werden.

Verbindung/Turnerschaft/Burschenschaft (Unialltag)

Ein Verband von aktuellen und ehemaligen Studierenden. Diese studentischen Verbindungen sind sehr traditionsreich und vertreten eine bestimmte Weltanschauung. Ihre Mitglieder wohnen oftmals zusammen und sind für ausgelassene Partys bekannt. Burschenschaften sorgen immer mehr für kontroverse Diskussionen, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Sichtweisen und zum Teil diskriminierenden Verhaltensweisen.

Vorlesung (Unialltag)

Der Klassiker unter den Lehrveranstaltungen. Bei einer Vorlesung steht ein Prof vor den Studierenden und doziert. Je nach Fähigkeiten und Motivation des Profs nimmst du sehr viel oder auch gar nichts aus der Vorlesung an Wissen mit nach Hause.

Wartesemester (Bewerbung)

Anzahl der Semester die seit Erreichen der Hochschulzugangsberechtigung vergangen sind. Durch das Ansammeln von Wartesemestern erlangst du die Chance für deinen Wunschstudiengang angenommen zu werden, auch wenn dies aufgrund des NCs vorerst nicht möglich war. Es zählen alle Semester, außer der Zeit, in der du an einer Hochschule eingeschrieben warst. Du könntest also sechs Jahre arbeiten und hättest dann automatisch zwölf Wartesemester vorzuweisen.

Zulassungsverfahren (Bewerbung)

Nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung ist schon mal die erste Hürde genommen und das erste Kriterium erfüllt. Aber auch eine berufliche Qualifizierung oder eine Eignungsprüfung kann ein Studium ermöglichen. Hast du diese grundlegenden Zulassungsforderungen erfüllt? Dann ist entscheidend ob dein Wunschstudiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht. Liegt eine Beschränkung vor, erfolgt ein Auswahlverfahren.

Das war das Studium A-Z. Ich hoffe ich konnte ein paar Unklarheiten beseitigen und dein Glossar an Uni-Begriffen erweitern. Das ABC fürs Studium ist dir natürlich auch jeder Zeit wieder zugänglich, falls du mal wieder etwas nachschauen willst.

Viel Erfolg,

Emilie

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