Lacrosse, Salsa, Fechten, Pilates oder doch lieber American Football? Das Angebot des Hochschulsports ist riesig, die Teilnehmeranzahl hingegen begrenzt. Ich erkläre dir, was du über den Hochschulsport wissen musst und wie du dir einen der begehrten Plätze sicherst!

Welche Sportarten werden angeboten?

Die Sportarten, die im Hochschulsport angeboten werden, sind genauso vielfältig wie die Studierenden, die das Angebot nutzen. Es ist egal, ob dein Ziel ist, ein Hobby weiterzuführen, wieder fit zu werden oder den Unistress für ein paar Stunden zu vergessen und dich auszutoben ‒ beim Hochschulsport findest du den idealen Kurs für dich. Die Kurslänge erstreckt sich, je nach Kurs, zwischen 60 und 90 Minuten.

Das Angebot reicht von Kraftsport über Ballsport bis hin zu Wassersport. Viele Unis bieten mittlerweise ganz neue und aufregende Sportarten an, von denen du womöglich noch gar nichts gehört hast. Wenn dir Capoeira, Lachyoga und Einradhockey zu ausgefallen sind, ist das jedoch kein Grund zu verzweifeln. Natürlich werden auch die „Klassiker“ wie Fußball, Basketball, Tennis, Ballet und Co. angeboten. Häufig gibt es gerade für diese Sportarten eine Vielzahl an Kursen für Studierende mit unterschiedlichen Fertigkeitsniveaus. So findet sowohl der blutige Anfänger als auch der Profisportler einen Kurs, bei dem er perfekt aufgehoben ist. Für manche Sportarten gibt es sogar eine Uni-Liga. Hier kann sich dein Uniteam mit den Mannschaften anderer Unis messen. Viele Unis bieten auch Laufgruppen, Selbstverteidigungskurse, Tanzunterricht und Exkursionen an. Wie du sicherlich schon bemerkt hast ‒ das Angebot ist schier unendlich. Du kannst problemlos Ausdauer, Körpergefühl, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainieren und dabei jede Menge Spaß haben.

Hochschulsport ist übrigens auch aus zwei weiteren Gründen zu empfehlen:

  1. Du knüpfst mühelos neue Kontakte und lernst Studierende außerhalb deiner Fachrichtung kennen. So wird der Beachvolleyballpartner schnell zu einem echten Freund und mit den Karatekursteilnehmern trifft man sich nicht nur zum Sporttreiben sondern auch zum Quatschen und Biertrinken.
  2. Sport ist ein fantastischer Ausgleich zum stressigen Lernalltag. Körperliche Betätigung sorgt dafür, dass du ausgelastet und leistungsfähig bist. Darüber hinaus lässt er dich schneller und tiefer schlafen.

In 6 Schritten zu deinem Kursplatz:

  1. Informieren und notieren!

Das Kursangebot für das bevorstehende Semester ist meist schon einige Wochen vor Beginn auf der Hochschulsport Website einsehbar. Verschaffe dir einen Überblick und suche dir die Kurse raus, die dich besonders interessieren und die du gerne belegen möchtest. Überprüfe, ob sie sich zeitlich mit wichtigen Veranstaltungen überschneiden. Schreibe die besten Kurse mit Kursnummer und den Trainingszeiten auf.

  1. Rechtzeitig bereit sein!

Die Anmeldung wird meist an einem bestimmten Tag zu einer festgelegten Uhrzeit freigeschaltet. Informiere dich online, ab wann du dich für deinen Kurs einschreiben kannst und vermerke dies in deinem Kalender. Da die Anmeldung meist morgens erfolgt: Stell dir einen Wecker. 😉

  1. Wichtige Daten vorher digitalisieren!

Bei der Anmeldung für einen Kurs musst du meist deine Matrikelnummer und deine Kontodaten angeben. Diese einzeln einzutippen kostet dich Zeit! Wahrscheinlich sitzen viele andere Studis ebenfalls vor ihrem Laptop und wollen sich einschreiben. Je schneller deine Daten im System sind, desto wahrscheinlicher bekommst du den Platz. Schreibe daher die langen Nummern bereits vorher in ein Worddokument. So musst du diese bei der Anmeldung nur noch kopieren und einfügen.

  1. Let’s go!

Pünktlich zur Eröffnung der Einschreibung sitzt du an deinem Laptop und füllst fleißig alle Felder aus. Noch mal schnell kontrollieren, ob alles stimmt, und absenden!

  1. Nicht aufgeben!

Viele Unis haben eine Warteliste. Selbst wenn der Kurs vorerst ausgebucht ist, hast du noch eine Chance auf einen Platz. Manche Studis geben versehentlich falsche Daten ein oder melden sich dann doch wieder von einem Kurs ab, also lass dich auf die Warteliste setzen. Vielleicht hast du Glück!

  1. Restplätze ansehen!

Auch wenn du es nicht in deinen Traumkurs geschafft hast, lohnt sich ein Blick auf die Restplätze. Vielleicht gibt es einen Kurs auf der Liste, der dich ebenfalls interessiert. Die Bezeichnung „Kleine Ballspiele“ klingt beim ersten Lesen vielleicht etwas seltsam, aber dahinter versteckt sich jede Menge Abwechslung, Teamgeist und Spaß!

Es hat geklappt und du hast es in den Sportkurs deiner Wahl geschafft? Glückwunsch! Leider doch keinen Platz mehr bekommen? Dann sieh die nächsten Wochen auf’s Schwarze Brett deiner Uni. Nicht selten müssen Studierende ihren Platz im Sportkurs aufgeben, weil sich die Kurszeiten doch noch mit Seminaren überschneiden, die unerwartet dazwischen kommen. Falls es diesmal nicht funktioniert hat: Nicht verzagen, nächstes Semester klappt es bestimmt!

Es werden übrigens auch in der vorlesungsfreien Zeit Sportkurse angeboten! Viele wissen nicht, dass es auch zu dieser Zeit Sportkurse gibt, weshalb deine Chancen auf einen Kursplatz steigen. Ein Blick auf die Website des Hochschulsports lohnt sich also!

Bis bald!

Emilie

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