6 Gründe in die Vorlesung zu gehen

Dein Wecker klingelt und du schaust verschlafen aus dem Fenster. Es ist noch dunkel und zu allem Überfluss regnet es auch noch. Bald beginnt deine Vorlesung. Ich wette, du würdest nichts lieber tun, als den Wecker auszuschalten und weiterzuschlafen. Auch wenn es dir schwerfällt: Trenn dich von deinem Bett und mach dich auf die Socken! Ich zeige dir, warum es sich lohnt, die Vorlesung zu besuchen!

1. Du beschäftigst dich auch wirklich mit dem Vorlesungsstoff!

„Was der Dozent in 1,5 Stunden erzählt, kann ich locker in einer Stunde zu Hause ausarbeiten.“ Wie oft habe ich mich selbst schon bei diesem Gedanken ertappt. Zugegeben, es gibt bestimmt einzelne Vorlesungen für die das zutrifft. Doch in den meisten Fällen passiert Folgendes: Ich bleibe Zuhause und mache alles Mögliche, außer den Stoff der Vorlesung auszuarbeiten. Ich spare also keine Zeit, sondern vergeude sie. Mein innerer Schweinehund erschwert mir den Gang zur Vorlesung natürlich. Aber wenn dieser einmal überwunden ist, geht alles andere ganz leicht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Der Schritt aus dem Bett ist ein kleiner Schritt für dich, aber ein großer Schritt für deinen Erfolg im Studium.

2. Du hast weniger Wissenslücken!

Es gibt noch ein weiteres Szenario, das eintritt wenn ich Zuhause bleibe: Ich sitze tatsächlich motiviert vor den Vorlesungsfolien oder einem Buchkapitel, habe aber Schwierigkeiten die Stichpunkte oder Abbildungen zu verstehen. Mir fehlen Zusammenhänge und ich muss etliche Fachbegriffe nachschlagen. Auf den ersten Blick scheinen die Folien oder das Buchkapitel vielleicht verständlich. Tatsächlich begreife ich den Stoff jedoch viel besser, wenn er mir erklärt wird. Es gibt deutlich weniger Unklarheiten. Wenn ich doch mal eine Frage habe, stelle ich sie einfach. Falls mein Dozent gerade keine Zeit hat, um sie zu beantworten, frage ich meine Kommilitonen. So setzt der gewünschte Aha-Effekt viel schneller ein und ich sitze nicht ratlos vor den Vorlesungsfolien.

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3. Du merkst dir mehr!

Wahrnehmungskanäle sind Wege um Informationen aufzunehmen. Den Unistoffverarbeitest du hauptsächlich über fünf Wahrnehmungskanäle: Lesen, Sehen, Hören, Sprechen und Handeln. Jeder Student nutzt die verschiedenen Kanäle unterschiedlich gern und ist mit dem Lernen mehr oder weniger effektiv. Bei Untersuchungen haben sich jedoch Durchschnittswerte für die Behaltensleistung durch diese Kanäle ergeben. Wenn du den Lernstoff beispielsweise nur liest, behältst du ca. 10% der Informationen. Durchs Zuhören merkst du dir immerhin schon 20%. In der Vorlesung verbindest du drei Kanäle: Lesen, Sehen und Hören. Du betrachtest die Folien mit den Stichpunkten und Abbildungen und nimmst das Gesagte deines Dozenten auf. Deine Behaltensleistung liegt daher schon bei 50%. Grundsätzlich gilt also: Je mehr Sinne beim Lernen involviert sind, desto besser kannst du dir den Stoff merken.

4. Du verpasst keine wichtigen Ankündigungen!

Was spricht noch für die Vorlesung? Ganz klar: Du nimmst Notiz von den Randbemerkungen deines Dozenten. „Das ist nicht prüfungsrelevant“ – Vier Worte die jedes Studentenherz höher schlagen lassen. Auch deins! Vorausgesetzt, du hast die Worte auch gehört! Nutzlos Zeit und Nerven investieren – das muss nicht sein. Wenn du die Vorlesungen besuchst, merkst du schnell auf welche Aspekte dein Dozent besonders viel Wert legt und welche Schwerpunkte er setzt. Viele Dozenten geben außerdem Tipps zu weiterführender Literatur oder informieren dich über interessante Veranstaltungen. Nicht zuletzt kann es auch sein, dass in der Vorlesung über die Inhalte einzelner Sitzungen abgestimmt wird. Besuche die Vorlesung und nutze deine Stimme.

5. Du verpasst keine spannenden Diskussionen und Geschichten!

In manchen Vorlesungen ist kritisches Hinterfragen erwünscht und der Dozent fördert den Diskurs. Das ist die Gelegenheit, um dich mit deinem Dozenten und deinen Kommilitonen auszutauschen und das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Es gibt auch einige Dozenten, die gerne mal von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen. Eine Vorlesung lohnt sich also nicht nur inhaltlich, sondern kann auch sehr unterhaltsam sein.

6. Du verbringst Zeit mit deinen Kommilitonen!

Etwas, das mich immer motiviert die Vorlesung zu besuchen, ist die Anwesenheit meiner Kommilitonen. Vor und nach der Vorlesung kann man sich wunderbar austauschen. Oftmals bietet es sich auch an, gemeinsam in die Mensa zu gehen oder sich für den Abend zu verabreden. Statt also allein an deinem Schreibtisch zu sitzen, geh lieber zur Vorlesung und lerne in Gesellschaft.

Also: Weiterschlafen oder die Vorlesung besuchen?

Diese Entscheidung hängt natürlich von vielen Dingen ab. Klar, es gibt Dozenten, deren Geschichten nicht so spannend sind oder auch Vorlesungen, die du ohne Freunde besuchst. Aber: Besuche deine Vorlesungen mindestens ein Mal und überprüfe, ob sie zu deinem Lernerfolg beitragen. Wenn das der Fall ist, motiviere dich auch wirklich immer hinzugehen. So wirst du schnell merken, wie viel Wissen du mit nach Hause nimmst!

Viel Erfolg im Studium & bis bald

Emilie

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