Unerwartet, unscheinbar und unfassbar clever – das sind die Kernmerkmale dieser ungewöhnlichen Lernhacks. Jeder Studierende will den Unistoff besser behalten können. Das geht natürlich am besten mit einer Lernstrategie, die zu dir passt. Die folgenden Tricks sind keine eigenständigen Lerntechniken, aber sie sind eine wunderbare Ergänzung. Nimm deinem Gehirn mühelos etwas Arbeit ab! Die raffiniertesten Tricks um Informationen besser behalten zu können, habe ich euch in diesem Artikel zusammengestellt.

Warum funktionieren diese ungewöhnlichen Lernhacks?

Meist bauen diese Lernhacks auf interessanten Studienergebnissen auf. In zahlreichen Studien zeigt sich: Ein kleiner Unterschied beim Lernen hat manchmal eine große Auswirkung auf die Gedächtnisleistung. Diese Tipps undTricks machen sich zu nutzen, dass unser Gehirn auf eine ganz bestimmte Art und Weise tickt. Sie fördern also nicht unbedingt besseres Lernen sondern besseres Behalten  und erhöhte Abrufbarkeit in der Prüfung.

1. Lerne kurz bevor du schläfst!

Klingt irgendwie kontraintuitiv, oder? Stimmt! Hiermit ist aber nicht gemeint, dass du dich erst an den Schreibtisch setzten sollst, wenn du müde bist oder du stundenlang weiterlernen sollst, wenn dir bereits die Augen zu fallen. Dieser Hack geht folgendermaßen: Wenn du merkst, dass du müde wirst und dich nicht mehr ausreichend konzentrieren kannst, liest du für circa fünf Minuten die Aufzeichnungen vom heutigen Unistoff durch. Lass den Fernseher oder den Laptop aus und lege dein Handy weg. Nach dem fünfminütigen Lernen stellst du dir deinen Wecker und machst ein Powernap oder gehst schlafen, wenn es bereits abends ist. Du wirst den Unistoff nun besser behalten können, denn dein Gehirn nimmt die letzen Inhalte mit in den Schlaf, verarbeitet diese und speichert sie dauerhaft ab.

2. Geruch & Geschmack sorgen für den Wiedererkennungswert!

Alle unsere Sinne sind beim Lernen beteiligt. Machen wir doch von ihnen Gebrauch! Das heißt: Wenn du beim Lernen immer den gleichen Geruch wahrnimmst oder immer den gleichen Geschmack im Mund hast, dann wirst du den Lernstoff besser behalten! Die Informationen werden mit den Sinneswahrnehmungen verknüpft. Suche dir also beispielsweise ein Parfum oder ein Deo, das du nur zum Lernen trägst oder kaue einen Kaugummi mit einem besonderen Geschmack. Am Tag deiner Prüfung trägst du erneut das Parfum und kaust (kurz vorher) das Kaugummi. Geruch und Geschmack wirken wie Trigger, die dein Gehirn die Informationen schneller abrufen lassen.

3. Mit der richtigen Schriftart Infos besser behalten!

Hier scheiden sich die Geister. Manche Studien sagen, dass Times New Roman in Schriftgröße 14 am besten zum Lernen geeignet ist. Seine Schlichtheit vereinfache  das Lesen. Andere Studien hingegen haben herausgefunden, dass „schwierigere“ Schriftarten förderlicher sind, da sie das Enkodieren etwas erschweren. Wir lesen detaillierter, weil die Schrift an sich nicht so verständlich ist und hinterfragen den Inhalt intensiver. Mit anderen Worten: Wir elaborieren den Text stärker, haben also eine größere Verarbeitungstiefe und erinnern die Informationen besser. Meine Empfehlung: Zusammenfassungen oder Ausarbeitungen, vorausgesetzt du erstellst sie am Laptop, würde ich in einer einfachen, klaren Schriftart schreiben. Texte, die du online gefunden hast und erst noch lesen und verstehen musst, würde ich in Word kopieren und eine ungewöhnliche Schriftart geben. So gehst du auf Nummer sicher, dass du den Text nicht nur überfliegst sondern verstehst.

4. Kurzer Spaziergang: Der Weg ist das Ziel!

Bewegung ist gut – das ist nichts Neues. Neu ist allerdings, dass ein 20-minütiger Spaziergang kurz vor einer Prüfung oder einer Lernphase unsere Konzentration ungemein fördert. Wir können unsere Aufmerksamkeit nach einem kurzen Spaziergang viel besser lenken. Wir blenden ablenkende Geräusche leichter aus und arbeiten konzentrierter und mit mehr Genauigkeit an unseren Aufgaben. Also: Laufe zu deiner nächsten Prüfung oder lege vor einer Lernphase eine kurze Bewegungspause ein und schon wirst du deinen Lernstoff besser behalten und wiedergeben!

5. Kleider machen Leute!

Ich kenne es selbst nur zu gut: In der Prüfungsphase ist nichts bequemer als eine viel zu große Jogginghose und ein Sweatshirt. Sich beim Lernen wohl zu fühlen ist ja immerhin wichtig, oder? Schon, aber diese Klamotten assoziieren wir eben oftmals mit Entspannung und nicht mit konzentriertem Lernen. In den Klamotten kann man eben so wunderbar im Bett lungern. Alltagsklamotten, die trotzdem bequem sind, fördern unsere Produktivität, steigern unser Selbstbewusstsein und sorgen dafür, dass wir Gelerntes besser behalten.

6. Lernstrategien updaten!

Wir sind Gewohnheitsmenschen und bleiben meist bei dem, was am besten für uns funktioniert. Das Problem: Woher wissen wir, was am besten funktioniert? Die Gefahr besteht darin, Lerntechniken beizubehalten die gar nicht optimal sind. Entweder weil sie nicht zu uns oder nicht zum Lernstoff passen. Probieren geht über studieren! Probiere also hin und wieder eine neue Lernstrategie aus! Du willst wissen, welche Lernstrategien gar nichts bringen? Dann schau dir dieses Video von Daniel an:

Das Motto lautet: Ungewöhnliche Lernhacks probieren und Informationen besser behalten!

Viel Erfolg und Grüße von der Uni am Meer 

Emilie

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