Dein Mund ist trocken, Schweiß tropft dir von der Stirn und dein Herz springt fast aus deinem Brustkorb.  In wenigen Minuten musst du dich in der Prüfung beweisen. Deine Prüfungsangst macht sich mal wieder unmissverständlich bemerkbar. Das ist jedoch kein Grund sie hinzunehmen. Ich zeige dir, warum so viele Studierende Prüfungsangst haben und was du gegen sie unternehmen kannst.

Prüfungsangst – eine sinnvolle Erfindung der Evolution?

Furcht und Angst erfüllen eine sinnvolle Funktion. Furcht erleben wir bei einer wahrgenommenen realen Bedrohung, beispielsweise einem gefährlichen Tier. Sie sorgt dafür, dass Energie bereitgestellt wird, die uns Flucht oder Kampf ermöglicht. Furcht hat unseren Vorfahren vor vielen Jahren oftmals das Leben gerettet. Angst ist, im Gegensatz zu Furcht, eher zukunftsgerichtet und bereitet uns auf eine potenzielle Bedrohung vor. Durch Angst werden uns bevorstehende gefährliche Situationen bewusst und wir können sie folglich vermeiden. Problematisch wird es, wenn wir einen Gegenstand oder eine Situation fälschlicherweise als bedrohlich wahrnehmen. Dann verspüren wir unnötig viel Angst, die sogar verhindert, dass wir die Situation erfolgreich meistern. Etwas Anspannung wirkt leistungsfördernd. Zu viel Anspannung lähmt uns. Das gilt auch für die Prüfungssituation. Prüfungsangst entsteht, wenn wir die Prüfung als große Bedrohung wahrnehmen. 

Warum nimmst du die Prüfung als bedrohlich wahr?

Zum einen könnte es sein, dass du die Prüfungsanforderungen überschätzt. Der Prüfer ist besonders streng. Der Prüfungsstoff ist zu anspruchsvoll. Es wird viel zu viel von dir erwartet. Diese Einschätzungen sorgen dafür, dass die Prüfung für dich eine Herausforderung darstellt, der du unmöglich gerecht werden kannst. Zum anderen unterschätzt du vermutlich auch den Einfluss, den du auf die Prüfung hast. Möglicherweise fühlst du dich nicht kompetent genug, um die Prüfung erfolgreich zu bewältigen. Du siehst dich nicht handlungsfähig. Eine weitere Ursache dafür, dass dir die Prüfung bedrohlich erscheint, sind schlechte Erfahrungen bei vergangenen Prüfungen. Es ist ja schon mal schief gelaufen – so wird es auch dieses Mal sein. Doch gegen all diese Ursachen kannst du problemlos vorgehen!

Der Prüfungsangst die Stirn bieten

1.Informationen als Wunderwaffe gegen Prüfungsangst

Das erste Problem ist die Überschätzung der Prüfungsanforderungen. Mithilfe einer todsicheren  Methode kannst du genau das vermeiden: Sammle Informationen! Wenn du die genauen Anforderungen kennst, kannst du sie nicht überschätzen. Sammle also alle notwendigen Informationen zu deiner Prüfung. Ganz wichtig sind natürlich die Basics: Prüfer, Prüfungsart, Ort, Zeit und Prüfungsstoff. Finde auch eine Antwort auf die Frage: Worauf kommt es in der Prüfung an? Schau dir Altklausuren oder Prüfungsprotokolle höherer Semester an. Das ist besonders hilfreich. So bekommst du eine Vorstellung vom Schwierigkeitsniveau und vom Aufgaben- oder Fragentypus. Außerdem kristallisieren sich schnell die Schwerpunkte des Prüfers heraus. Auch sehr hilfreich ist das Befragen von Kommilitonen, die die Prüfung bereits erfolgreich abgelegt haben. Von ihren Erfahrungswerten kannst du auf jeden Fall profitieren. Wenn du immer noch offene Fragen hast, kannst du mit deinem Prof. einen Termin für eine Vorbesprechung machen. Er wird dir alle restlichen Informationen zu der Prüfung geben. Nun steht einer realistischen Einschätzung der Prüfungsanforderungen nichts mehr im Weg.

2. Angst verringern durch Planen & Strukturieren

Prüfungsängstliche Studierende unterschätzen häufig ihren Einfluss auf das Prüfungsergebnis. Sie fühlen sich der Prüfung machtlos ausgeliefert, was häufig an der wahrgenommen Masse und Schwere des Lernstoffs liegt. Plagt auch dich der Gedanke, den Prüfungsstoff in der verbleibenden Zeit nicht zu schaffen? Diese Unsicherheit führt dazu, dass du weniger Tatendrang verspürst. Du lernst weniger und gehst folglich nervöser in die Prüfung. Doch das kannst du ändern! Gewinne an Sicherheit indem du strukturierst. Erstelle dir einen Lernplan! Teile hierfür deinen Lernstoff in gleichgroße Lernpakete ein. Stoppe die Zeit und halte fest, wie lange du fürs Verstehen und Auswendiglernen eines Lernpakets benötigst. Diese Zeit musst du dann noch mit drei multiplizieren. So gehst du auf Nummer sicher, dass du genug Zeit zum Wiederholen einberechnet hast. Diese Zeit rechnest du jetzt hoch für den gesamten Lernstoff. Nun kannst du einschätzen, wie viel Zeit du zum Lernen benötigst. Erstelle dir einen Wochenplan, der vorgibt, wann du was lernst. Lege außerdem einen Meilenstein fest, den du am Ende jeder Woche erreicht haben willst. So wird dein Lernfortschritt sichtbar und du beginnst die neue Woche gleich viel motivierter. Nicht vergessen: Plane immer etwas Pufferzeit und Pausen mit ein. Die hast du dir verdient und sie helfen dir dabei, deinen Plan einzuhalten.

Nie wieder Prüfungsangst?

Diese Tipps kannst du bereits einige Zeit vor deiner Prüfung anwenden. Sie sind jedoch nur der erste Schritt um deine Prüfungsangst längerfristig loszuwerden. Es gibt noch viel mehr, was du gegen Prüfungsangst unternehmen kannst. Daniel und Mirjam haben in dem E-Book „Prüfungsangst-Notfall-Hacks – Erste Hilfe für dein Panikhuhn“ viele hilfreiche Hacks zusammengestellt. Sie helfen dir dabei Versagensängste aufzulösen. Außerdem findest du in dem Buchviele Hacks, mit deren Unterstützung du besser lernst, einschläfst und Horrorszenarien loswirst. Nicht zu vergessen: Sie geben dir auch einen Überblick über Entspannungstechniken und zeigen dir, wie du noch am Tag der Prüfung den Stress reduzieren kannst. Die Hacks sind leicht umsetzbar, ohne viel Zeit in Anspruch zu nehmen. Ein Blick in das E-Book lohnt sich!

Viel Erfolg bei deiner nächsten Prüfung.

Emilie

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